Dienstag, 24. November 2009

Inflation bleibt niedrig

Kostenindex: Oktober-Bericht der Landesstelle für Statistik in Vorarlberg

Bregenz - Die Inflation bleibt auch weiter sehr niedrig.
Das veranschaulicht die Landesstelle für Statistik in ihrem jüngsten
Bericht. Der Lebenshaltungskostenindex für Oktober 2009 beträgt 119,2
Punkte und ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent gestiegen. Auch
gegenüber dem Vormonat September 2009 sind die Preise im Durchschnitt
um 0,1 Prozent gestiegen.

Der Kostenindex wird auf der Basis 2000=100 berechnet und ist seit
Jänner 2006 mit dem Verbraucherpreisindex von Statistik Österreich
verkettet. Der Indexstand für Oktober 2009 ist bis zur Publikation
des Indexwertes des folgenden Monats als vorläufige Zahl zu sehen.
Der endgültige Wert für September 2009 ist gegenüber dem vorläufigen
Wert unverändert.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Frauenanteil an Jobs und Gehalt

Die US-Lobbyorganisation Catalyst hat es durchgerechnet: Der Erfolg eines Unternehmens hängt sehr wohl vom Frauenanteil in der Führungsriege ab. Laut Catalyst-Studie erzielten Unternehmen mit gemischter Führungsmannschaft eine bis zu 35 Prozent höhere
Eigenkapitalrendite als Unternehmen mit Männermonopol im Unternehmens-Olymp.

Stichwort Olymp: Bisher war unter den 21 Mitgliedern des Österreichischen Olympischen Comités keine Frau.
Warum? Keine Ahnung. Jetzt wird immerhin Dressur-Olympiasiegerin Sissi Max-Theurer als Vizepräsidentin gehandelt. Das kanns aber auch nicht gewesen sein.

Ich lehne Regulierungsexzesse per se ab, hier zeigt sich (leider):
das Land braucht eine Quote, gerne auch zeitlich befristet. Ohne eine solche würden in Finnland auch keine 40 Prozent Frauen in Aufsichtsräten sitzen. Bei uns schaffen es die wenigen immer noch vor allem, weil sie einer bestimmten Partei angehören.

Auch das gehört reformiert: Weg mit dem Farbenspiel, her mit kompetenten Frauen und
Männern. Die braucht das Land zuallererst. Und bitte nicht vergessen: Kompetenz ist geschlechtsneutral.

Freitag, 25. September 2009

Kompetenz ist unabhängig vom Geschlecht - Gehaltszettelgerechtigkeit

Machen wir uns nichts vor: Frau und Mann sind immer noch nicht gleichgestellt, wenn wir den Gehaltszettel betrachten. Ab Sonntag arbeitet demnach jede Frau in Österreich bis Jahresende
gratis. Die Männer werden dagegen für ihre Arbeit entlohnt: Frauen verdienen hierzulande abzüglich Teilzeitansprüche etc. um 15 Prozent weniger als Männer. Das wollen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sozialminister Rudolf Hundstorfer ändern - mit der Initiative "Gleiche Arbeit für gleichen Lohn".

Im Frühjahr 2010 soll per Gesetz festgeschrieben werden, dass
Unternehmen mit mehr als 25 Mitarbeitern ihre Gehälter betriebsintern
und nach Vergleichsgruppen offen legen. Wohlgemerkt, nicht nach
Einzelgehalt. Schweden ist ein Vorbild. Dort hat sich gezeigt:
Transparenz ist ein adäquates Mittel, um mehr Gleichheit zu schaffen.

Der Vorschlag der beiden Minister ist eine gute Variante, aber klar
muss sein: auch das ist zu wenig. Um Platz für kompetente Frauen auch
in Führungspositionen zu schaffen, reicht der frische Wind der
Transparenz nicht aus. Denn die Öffnung der Unternehmensspitzen ist
eine ebenso dringliche Aufgabe zwecks mehrschichtiger Wirkung.

Es bleibt so viel zu tun!

Donnerstag, 6. August 2009

Bregenzer Festspiele ganz anders

Theaterfreunde und Opernfreunde sind ja einiges gewöhnt. So wird auch die Aida der heurigen Bregenzer Festspiele gut besucht sein und sogar gute Kritiken bekommen!
„Aida“ ohne einen Elefanten? Unmöglich! Es muss auch gar kein leibhaftiger Dickhäuter auf die Bühne schlendern wie bei manch schauriger„Aida“-Inszenierung in der Arena von Verona. In Bregenz tuckert eine riesige, goldglänzende Elefanten-Skulptur auf einem Lastkahn über den Bodensee. Wird man/frau als zahlender Besucher hier vielleicht sogar verarscht!? Der Gedanke kommt zumindest auf.
Auf dem Elefantenimitat Radames, der soeben die Äthiopier niedergemetzelt hat: Der ägyptische Feldherr kehrt heim ins Reich der Pharaonen, wo er schon sehnsüchtig von der Herrschertochter Amneris und seiner heimlichen Geliebten, der Sklavin Aida, erwartet wird.
Die Neuinszenierung von Verdis Wüsten-Oper auf der Bregenzer Seebühne ist eine Skandalschlacht mit zeitkritischen Seitenhieben auf vieles was sich bewegt.
Ein Empfehlung der Bregenzerin? mool

Montag, 15. Juni 2009

Sanierung Ambergtunnel in Vorarlberg

Reisende nach und in Vorarlberg Achtung! Der Ambergtunnel wird saniert, die Oströhre gesperrt!
Verzögerungen bei der Vorarlberg-Reise einplanen. Im Ambergtunnel bei Feldkirch laufen die Sanierungsarbeiten in der Oströhre. Die Betondecke des Belags wird wegen Griffigkeitsproblemen um rund 1,3 Mio. Euro saniert. Während der Sanierung wird der Verkehr durch die Weströhre geführt.
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird laut Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl auch in der Oströhre, also in Fahrtrichtung Bregenz, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wieder auf 100 Kilometer pro Stunde erhöht.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich am 9. Juli abgeschlossen sein. Bis dahin läuft der Verkehr einspurig über die zweite Tunnelröhre.

Besondere Vorsicht im Tunnel wird angeraten.